Category Archives for "Podcast-Insights"

Auch mal NEIN sagen

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 37

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...warum besonders wichtige Personen oft Schwierigkeiten mit Produktivität haben
  • ...was du machen solltest, wenn du gerade während einer Fokussierten Phase um vermeintlich dringende Hilfe gebeten wirst
  • ...warum es sich auszahlt auch mal "nein" zu sagen
  • ...welchen positiven Effekt eine fehlende Reaktion oder ein "nein" auf die anderen haben kann
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Arny, das Disziplin Monster – Podcast

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 36

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...was du von Arnold Schwarzenegger's Motivationstechniken lernen kannst
  • ...wieso Arnold jeden Tag bei 5 Stunden Workout lächelnd im gym verbracht hat
  • ...warum es viel cooler ist ruhig zu bleiben, selbst wenn man umgenocked wird
  • ...wie Ziele dir helfen, dass du dich nicht von anderem Schmarn ablenken oder ärgern lässt
  • ...was die wichtigsten zwei Punkte in Sachen Ziele erreichen sind
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Porsche vs. SUV

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 35

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...Unterschiede in der Produktivität von Autos
  • ...wer macht am Ende das Produktivitäts-Rennen?
  • ...wo sich der Aspekt der Produktivität auch im banalen Alltag befinden kann
  • ...worauf du evtl. beim nächsten Autokauf/Leasing achten wirst

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Überblick

Philipp: Welches Fahrzeug ist wohl produktiver?

Damit ist, wie Ihr alle wisst, nicht die Endgeschwindigkeit und auch nicht die Beschleunigung gemeint.

Sondern das was hinein kommt und das, was der Nutzen ist.

Wie definiert man den Nutzen solcher Luxusgüter?

Für wen ist ein SUV produktiver und für wen ein Porsche?

Gibt es eine pauschale Antwort zur Effizienz beider Fahrzeugtypen?

Natürlich! Hier in diesem Podcast!

Wie produktiv bist Du während der Arbeit? Teste jetzt Deinen Produktivitätsindex unter https://bitpuls.de 

Transkript

Hallo und herzlich willkommen zu dieser neuen Folge und natürlich einen wunderschönen guten Morgen! Heute habe ich ein paar Binsenweisheiten mitgebracht. Wer hat sich schon mal Gedanken über Autos gemacht und vor allem jetzt mal den Vergleich zwischen einem Sportwagen von Porsche und nem SUV oder einem Bus? Also für die allermeisten ist es ganz klar was jetzt kommt: der Bus ist einfach groß und der SUV ist auch einfach groß und wozu führt diese Größe? Ja richtig, zu einem bisschen mehr Windwiderstand. Und was macht dieser Windwiderstand? Wir brauchen dafür einen größeren Motor, deswegen haben wir meistens größere Motoren! Ich kenn mich jetzt nicht besonders gut aus, aber so ein X7 mit einem 116 Elektro-Motor drin das ist ein bisschen komisch, ich glaube so was gibt's gar nicht. Und warum gibt es so was nicht? Weil es nicht funktionieren würde und warum würde es nicht funktionieren? Ia ich mache jetzt hier heute den Oberlehrer, ich weiß schon, tut mir leid, aber es würde auf jeden fall nicht funktionieren, weil das Auto einfach so groß ist, dass es so viel Luft aufhält beim Fahren also, wenn du jetzt mit so einem großen Auto auf die Autobahn fährst, dann hast du einfach mal einen enormen Windwiderstand oder einen Luftwiderstand und vor allem, wenn es dann auch noch einen Wind geben würde, dann wird sich möglicherweise schneller zur Seite jagen oder eben daran hindern viel Gas zu geben. 

So und jetzt haben diese Autos eher größere Motoren und damit kann man dann auch richtig gut Gas geben und das macht natürlich richtig Spaß! Ich kenne die Leute, die gerne SUVs fahren, die sitzen da weit oben und ich kenne auch Leute die Porsche fahren, das macht dann auch sehr viel Spaß! Und jetzt ratet mal was: ihr werdet es ahnen, der Porsche ist natürlich wesentlich effizienter als so ein SUV! Obwohl der vielleicht schneller von 0 auf 100 kommt. Vielleicht nicht jeder Porsche verglichen mit jedem SUV, aber also spätestens wenn es dann darum geht auf 200km/h zu kommen, dazu sage ich euch da ist der Porsche immer vorn, weil so wenig PS kann der Porsche gar nicht haben. Ich glaube so was wird gar nicht produziert, der Porsche ist einfach viel viel viel windschnittiger im Vergleich zu so einem SUV. Ja das wisst ihr auch alle, ich weiß schon, ich weiß schon, aber ich bin gerade an so vielen Autos vorbeigefahren und habe das gerade eben so vor mir gesehen und habe mir gedacht ja und da macht sich irgendwie wieder keiner Gedanken über die Produktivität oder die Effizienz. Naja, ich meine das ist ja auch ganz klar wer sich so ein SUV kauft, der hat natürlich auch, könnte man meinen, genug Kohle. Der kann sich auch das "mehr" Benzin leisten, ist aber beim Porsche natürlich genauso. Ich mein natürlich ist jetzt Porsche auch nicht unbedingt das Auto, das man in Verbindung bringt mit kleinem Geldbeutel und günstig, weil der natürlich auch enorm viel Sprit frisst, weil er auch brutal schnell an Geschwindigkeit gewinnt. Aber dennoch ist es im Vergleich mit dem SUV ist der einfach der Kindergarten. Das Teil kost vielleicht am Anfang ein bisschen mehr oder nicht, naja ich meine für so ein X5 kann man auch schon mal 120.000 hinlegen, aber naja aber auf jeden Fall ist der Porsche wesentlich sparsamer und wesentlich produktiver. Aber da gibt es natürlich auch andere Autos, die da noch viel produktiver sind und wenn wir jetzt an unsere Umwelt denken, dann ist das vielleicht nicht das Produktivste für unsere Nachwelt.

Aber wie auch immer ich will euch jetzt gar nicht nerven mit solchen Geschichten. Das ist mir gerade durch den Kopf gegangen und deshalb wollte ich das gerade mal teilen. Weil der große SUV hat natürlich viel Komfort, das heißt dafür es ist ein bisschen produktiver für den Komfort und Wohlfühlfaktor und für ganz viele Folgen die daraus entstehen, aber eben nicht für den Verbrauch und vor allem auch nicht für naja für die Größe des Motors im Vergleich für die Geschwindigkeit die man erreichen kann. Und das ist halt einfach so. Jeder Aspekt dreht sich immer um Produktivität. 

In diesem Sinne wünsche ich dir das du heute ganz, ganz produktiv bist und total windschnittig durch den Tag kommst und dann hören wir uns morgen wieder. - Ciao.  

Ziele erreichen – von A nach B: Podcast

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 34

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...wieso der Weg zu deinen Zielen nicht schwarz-weiß ist
  • ...für was du stets offene Augen auf deinem Weg haben solltest
  • ...eine interessante Situation: wie würdest du dich verhalten, um an dieses Ziel zu kommen?
  • ...was die meisten falsch machen, wenn sie loslegen ihre Ziele zu erreichen
  • ...wie du produktiv deine Ziele erreichst
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Andere Meinungen respektieren – Podcast

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 33

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...was oft passiert, wenn dein Gesprächspartner andere Meinungen vertritt
  • ...wie du trotz Unterbrechung durch einen Gesprächspartner produktiv kommunizierst
  • ...warum es zu unterschiedlichen Meinungen kommt und was dir der andere damit sagen will
  • ...wie du Personen abweist oder kurz zur Pause zwingst, ohne sie zu kränken und ohne den wichtigen Input der Personen zu verlieren
  • ...worauf du aufpassen sollst, wenn du mit einem Idioten diskutierst (haha)
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Interview: gefakte Zielerreichung Podcast

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 32

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...wie andere ihre Produktivität vortäuschen
  • ...wie du das Gefühl bekommst, all deine Ziele erreicht zu haben
  • ...welche fatalen Folgen das für dich hat
  • ...was das mit deiner Jobsicherheit zu tun hat
  • ...warum produktiv sein die bessere Wahl ist

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Überblick

Im Interview habe ich eine Person, die aus dem Nähkästchen aus ihrem eigenen agilen Projekt geplaudert hat.

Nachdem die Zielerreichungsquote der in der Story verteilten Projekte mit in die Zielvereinbarungen eingeht, wurde dort beschlossen, dass man sich zukünftig weniger vornimmt.

Nach dem, was man in der Trackingsoftware ablesen kann, sieht es jetzt aber eher so aus, als würden die Ziele locker erreicht werden, aber jeder zögert den Abschluss der Themen hinaus.. bis zur nächsten Sprintplanung.

Leute, so funktioniert das mit der Zieldefinition aber nicht. Damit erreicht ihr zwar die Ziele, aber das ist alles andere als produktiv.

Und vor allem für Euch selbst! Wenn ihr nichts zu tun habt, weil die Stories ja schon fertig sind, und ihr deshalb einfach nur noch Zeit totkämpfen müsst, macht es euch nicht mal Spaß.

Und derjenige der euch bezahlt, kommt wesentlich langsamer (und teurer) ans Ziel.

Ein typischer Fall einer lose-lose-Variante. 

Wie produktiv bist Du während der Arbeit? Teste jetzt Deinen Produktivitätsindex unter https://bitpuls.de

Transkript

Hallo und herzlich willkommen hier zum nächsten bitpuls Podcast! Ich habe gestern ein anonymes Interview geführt, mit einer Person die logischerweise nicht genannt werden möchte, weil die Insights die ich hier demonstrieren oder wieder geben darf, sind anonym und dürfen nicht wiedererkannt er/sie/es will sich davor schützen wiedererkannt zu werden und deshalb gebe ich nur wieder, was ich in dem Interview erfahren habe. Und ja und nenne keine Namen und keine Firmen und so weiter und so fort.

Also jedenfalls gibt es bei diesen, also er/sie/es ist, nennen wir die Person einfach mal, ah nein, also ich rede einfach mal von 'er'. möglicherweise war es eine Frau aber ich sag jetzt immer er zu dieser Person, ist software Entwickler in einer Firma und die haben ein Team und sind alle ganz modernen und agil und arbeiten da schön vor sich hin und haben zwei Wochen Sprints. Jetzt haben die ne Sprintplanung gemacht und dort war es dann so, dass bei denen ist es regelmäßig so, dass sie sich eigentlich eher zu wenig Sachen vornehmen, oder dass eigentlich immer zu wenig Themen vergeben werden, an die acht oder zehn Personen was da im Team sind. 

Und als ich das gehört habe. habe ich mir gedacht >>das ist natürlich auch ein Weg, um seine Ziele zu erreichen<<. Man verteilt einfach weniger Arbeit, dann erreicht man die Ziele locker. Also vor allem wenn dann das Gehalt daran hängt, also die Zielerreichungs-quote von einem persönlich oder auch vom ganzen Team, macht es ziemlich viel Sinn einfach die Ziele niedrig zu stellen. Finde ich cool. Wie findet ihr das? Auf jeden Fall geht es ja dann weiter. Jetzt gibt es dann einzelne Personen, die haben dann eben überhaupt keine neuen Stories bekommen sondern arbeiten einfach so rum und müssen alle Tickets abarbeiten. Das coole ist natürlich, dass diese Tickets jetzt da schon ewig herumliegen und jetzt hat er/sie mir dann erzählt, dass das normalerweise also da sind jetzt ungefähr 20 offene, die jetzt hier rumliegen und diese 20 offenen Tickets die werden jetzt von ihm angegangen sozusagen oder von ihr und nach ungefähr so drei Tagen oder sowas ist dann halt schon der Status erreicht, dass ein Viertel der 20 Tickets dann abgearbeitet ist und das waren wohl aber auch schon die aufwändigeren.

Das heißt vermutlich, jetzt einfach nur wie sich das so darstellt, vermutlich ist man in zwei Wochen mit allen 20 Tickets durch und da ist sogar noch dick Luft gewesen. Das heißt, was machen die anderen Leute die ganze Zeit, wenn die nur eine eigene Story haben über zwei Wochen und diese Story ist dann nach zwei Tagen schon fertig. Das ist jetzt ein neuer Aspekt aber ungefähr so hat sie /er mir das geschildert, dass es oft vorkommt, dass die Leute dann einfach das schon abarbeiten manchmal. Manchmal nicht und das was dann abgearbeitet wird, das wird aber nicht in die nächste Spalte im Jira geschoben, weil da gibt es ja noch irgendwelche Acceptance-Tests oder so vielleicht, die man selber macht, aber es gibt natürlich auch ganz viel auf Spiegel-online.de was man zwischendrin lesen muss. was ja auch Zeit kostet, was natürlich nicht in den Stories und in den Tickets erwähnt ist. Jedenfalls ist es ein interessantes Modell und ich wollte das jetzt mal von einer anderen Seite beleuchten, weil man kann sich natürlich auch immer austricksen, um gefühlt produktiv zu sein. 

Aber Leute das hat nichts mit Produktivität zu tun und also es hat was mit Zielerreichung zu tun, aber warum hat es nichts mit Produktivität zu tun? Also ich komme jetzt nicht mit der Peitsche wieder raus, so dieses >>ja du musst jetzt mehr machen und so<< versteht's mich nicht falsch, aber es bringt euch nichts. Ganz ehrlich wenn ihr den halben Tag auf Spiegel online surft, was meint ihr wie lang euch der Arbeitstag vorkommt. Also da fehlt's dir dann wirklich an Motivation am Ende, weil wenn du einfach etwas zu tun hast und wenn du siehst wie deine Sachen voran gehen, das ist nicht so, dass ich sagte >>ruh dich nicht aus oder mache nichts dazwischen<< im vollkommenen Gegenteil, weil die Ruhe ist ja total wichtig aber, wenn du sowas machst, dann hast du jeden Morgen in der Früh das Gefühl >>boah will ich überhaupt in die Arbeit kommen und dann fällt dir auf einmal auch auf, och eigentlich tut mir der Kopf weh oder hier habe ich was, was mache ich denn jetzt. Ach ich glaube ich schreibe mich krank << also dann kommt ihr in den richtigen Trott des Nichtstuns und glaubs mir oder glaubs mir nicht, aber es erfüllt dich nicht, es bringt dich nirgendwo hin du stehst einfach da und macht halt deine Arbeit um Geld zu verdienen, weil das irgendwo so gestanden ist. Aber weder bringst du denjenigen der dir das Geld zahlt, nämlich deinen Arbeitgeber in die Richtung in die ihr kommen möchte, weil das was du dann auch noch so nebenbei tust, hat wahrscheinlich nicht mal eine besondere Qualität, noch bringst du ihn irgendwie in dem Kostenrahmen dahin wo er auch stehen könnte und das ist einfach nur also wenn es dir so wenig Spaß macht, dann ich komme wieder zu meiner alten Leier: dann such dir einen anderen Job, wenn du zu alt dafür bist dir einen anderen Job zu suchen, dann eine andere Position in dem Job oder sprich mit irgendjemand darüber, aber das ist quatsch.

Also bitte sagt mir eure Kommentare dazu, ob ihr auch solche Kollegen kennt und vielleicht kann man da ja auch mögliche Wege entwickeln, wie man diese diese Personen auch wieder motiviert. Ich habe schon einen Haufen Podcasts zur Motivation gemacht, ich werde aber noch weiterhin ganz, ganz viele neue machen, möglicherweise passt genau auf solche Individuen ein wunderbares Motivationsmittel und ich lasse mir noch mal was durch den Kopf gehen, aber das ist echt scheiße, das hat nichts mit Produktivität zu tun und diese Zielerreichung des is ja fake.

Also danke fürs Zuhören und ich wünsche dir einen ganz ganz guten Start in den Tag und dann freue ich mich, wenn wir uns nicht Folge wieder hören.

Bis dann  

Perfektionismus killt Produktivität – Podcast

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Folge 31

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...welche Strategie bzw. Prinzip du nicht einfach blau für alles anwenden solltest
  • ...in welcher Situation Philipp extrem unproduktiv war
  • ...warum es wichtig ist zu erkennen, wann Details wirklich wichtig sind und wann nicht

Jetzt abspielen:

Überblick

Heute mache ich einen Ausflug über das Pareto Prinzip zu einem Live-Beispiel von gestern.

In unserer Überlegung die Kundenbeziehungen von einem anderen Unternehmen zu überprüfen haben wir uns auf einen Fragebogen festgelegt.

Bei der Konzeption dieses Fragebogens sind wir nicht ganz produktiv gewesen, weil wir uns davon leiten lassen haben, an Formulierungen gegenseitig aufzuwägen.

Nachdem es aber so viele unterschiedliche Personentypen gibt, die die Formulierung der Fragen ohnehin unterschiedlich interpretieren, ist es vergeudete Zeit diese für sich selbst zu optimieren.

Hilfreich ist es oft sich vorzustellen, was der Worst-Case sein könnte:

Was wird der Leser machen, wenn er in der 2. Frage das Wort "wünsche" liest? Wird er sich wirklich denken, dass wir womöglich schlecht formulierte Fragen stellen und DESHALB sofort abbrechen?

.. wohl eher nicht!

An dieser Stelle ist Perfektionismus wirklich nicht angebracht. In die 80 Prozent des Ergebnisses gehören aus meiner Sicht eine richtige Grammatik, Rechtschreibung und die inhaltlich korrekte Formulierung, sodass der Leser richtig versteht was zu tun ist. 

Diese 80 Prozent der Richtigkeit bekomme ich in 20 Prozent der Zeit hin. In diesem Beispiel war es sogar drastischer. Ich habe es in 2,5 Stunden erledigt und danach 3 Stunden zu den Formulierungen diskutiert.

Nicht wirklich produktiv, oder?

Wie produktiv bist Du während der Arbeit? Teste jetzt Deinen Produktivitätsindex unter https://bitpuls.de 

Transkript

Einen wunderschönen guten Morgen! Bist du wieder bereit für deine extra Packung Motivation am Morgen? Ich möchte heute, also ob es wirklich eine Motivation ist, kannst du mir dann sagen, ich will dir heute mal was erzählen von gestern. Aus gegebenem Anlass. Es dreht sich um das Pareto-Prinzip. Wer kennt das Pareto-Prinzip? Ich melde mich gerade 😉 das Prinzip, also irgendwo in unserer Wissensdatenbank beschreiben wird es auch, ist ein sehr sehr wichtiges Prinzip für Zeitmanagement und um seinen Erfolg zu takten. Also in ganz kurz: 80-20 Regel: 20 Prozent der Zeit die wir aufwanden ist verantwortlich für 80 Prozent der Ergebnisse. Das heißt im Umkehrschluss, 80 Prozent der Zeit brauche ich für die letzten 20 Prozent und die Regel oder die Lehre geht dann kann so in die Richtung, dass man sagt >>komm spar dir doch diese 80 Prozent der Zeit, weil die machen ja sowieso nur noch 20 Also konzentrier dich lieber auf die Dinge, wo du mit nur 20 Prozent Aufwand 80 Prozent Ergebnisse kriegst<<. Und das macht dich dann produktiver. Also das ist so der allgemein gültige Kontext vom Pareto-Prinzip. 

Und in ganz vielen Fällen funktioniert das auch. Und jetzt komme ich dorthin wo ich gerade einhaken wollte, weil wir sind ja ITler, oder ich bin ITler, und ich möchte das hier alles aus diesem Blickwinkel machen oder beschreiben und da hat es natürlich auch wenn es um user-Flexibilität, User-Verhalten und so weiter, da hat das auch überall seine Gültigkeit. Aber ich kann jetzt nicht sagen, dass ich nur zu 80 Prozent sicher bin, dass die Daten, die ich aufgenommen habe, oder die mir der Anwender irgendwie eingetippt hat, dass ich nur zu 80 Prozent sicher die Daten speichere, weil das wäre nämlich ein ziemliche Scheiße. Also wahrscheinlich kriegt man nie diese hundertprozentige Sicherheit hin, aber 99,99 Prozent oder sowas, das ist da schon der Anspruch. Und jetzt gerade auch weil meine eigene Firma >>Royal Software<< heißt und mich haben da viele gefragt, wie ich zu diesen Namen gekommen bin, weil damals gab es noch nicht die "Royal Haircuts" und sonst irgendwas, sondern für mich, ich verbinde das immer mit enorm königlicher Qualität. Und da bin ich dann eben auch dazu getriebenen echten Perfektionismus zu bauen und zu halten und an den Tag zu legen für den Kunden und nicht nur den Kunden sondern auch den Kunden des Kunden, nämlich den Anwender am Ende.

Und da ist es dann ganz schwer, wenn ich dann immer höre >>ja mach doch nur noch 80 Prozent<< weil ich eben so getrieben bin, dass es eigentlich perfekt sein sollte. Und es ist halt einfach so wichtig, dass man sich das vor Augen hält, dass es nicht so ganz für alle Bereiche funktioniert, aber für fast alle. Und genau da liegt eigentlich schon die Crux drin, weil ich das nämlich für mich selber immer nur so reflektiert habe, dass ich sag >>ja nein, bei mir muss es perfekt sein, also funktioniert dieses Prinzip für mich nicht<< Es stimmt aber nicht. Es muss perfekt sein, dass die Daten usw. übernommen werden und gespeichert werden, Aber vielleicht ist das im großen und ganzen ja die zehn Prozent der ganzen Aufgabe, das heißt im großen und ganzen kann, wenn das die zehn Prozent von 100 sind, von dem größeren Umfang dann kann ich natürlich weiter runtergehen und sagen jetzt konzentriere ich mich doch nur auf die 80 Prozent. Aber dass die Daten richtig sind ist eben wichtig und muss eingehalten werden. So und eigentlich wollte ich heute überhaupt nicht über das Pareto-Prinzip sprechen. Das war als nur kurz für die alle unter euch, die ich gesehen habe, dass sie sich nicht gemeldet haben, dass dass wir hier den gleichen stand erreichen.

Weil gestern habe ich mit einem Bekannten gesprochen. Also wir sind gerade am überlegen ob wir noch eine Firma übernehmen sollen und zuerst müssen wir von dieser firma herausfinden, was sind die Assets was ist da alles drin, wie ist die Kundenbeziehung und so weiter. Und dafür haben wir uns einen Fragebogen ausgedacht. In diesem Fragebogen wollen wir eben herausfinden, wie die Stimmung der Kunden ist, wie lange möchten sie denn tendenziell sowieso noch Kunde bleiben und so weiter und sofort. Und dann habe ich uns erwischt wie wir bestimmt eineinhalb stunden über einzelne Formulierungen in diesem Fragebogen gesprochen haben: >>soll wir jetzt innerhalb von diesen zwei Fragen zweimal das Wort 'Wünsche' verwenden<< und dann habe ich ihm gesagt >>weißt du was, das ist doch scheiß egal! Ganz ehrlich.<< Und da da haben wir uns nicht in den letzten zwanzig Prozent aufgehalten, sondern in den letzten einem Prozent ungefähr, wo wir einfach so viel Zeit investieren zu zweit mal eineinhalbstunden sind wir ganz schnell bei drei stunden!

Wie unproduktiv ist das denn bitte? Als ob, also bitte sagt mir eure Meinung, aber als ob es irgendwo ins Gewicht fallen würde, wenn ihr jetzt einen Fragebogen beantwortet und ihr seht jetzt bei der zweiten Frage das Wort 'Wünsche' , also 'was was wünscht du dir?' 'Was wären die zwei top Dinge, die du dir wünschst?' So ungefähr hat die Frage gelautet. Würdest du jetzt als jemand der gebunden ist und der schon die letzten 15 Fragen beantwortet hat, jetzt den Aufwand mit der Begründung >>da steht jetzt was mit 'wünsche' also so ein scheiß, das ist ja echt.. ich, glaube die sind zu blöd Fragen zustellen<< abbrechen? Zur Hölle nein. Bitte bitte schreibt es ob ich mich täusche, aber ich kann mir vorstellen die Frage muss so formuliert, sein, dass dann das  richtige Ergebnis abgefragt wird. Also dass ich verstehe was gewollt ist und es gibt da keine Qualitätssicherung vom Anwender aus meiner Sicht, vor allem das Schlimmste daran ist ja noch, dass wenn wir jetzt 100 Leute befragen, dann verstehen ja 20 das falsch, 20 Prozent was anderes falsch, was mir nicht aufgefallen ist, wieder 20 Prozent verstehen wieder was anderes falsch, interpretieren sogar noch was anderes rein und dann könnte man wahrscheinlich nie einen Fragebogen rausbringen, außer man kriegt immer nur zehn Prozent der Leute, wenn man das wirklich perfekt machen will., Deswegen ist hier an dieser Stelle aus meiner Sicht überhaupt kein Perfektionismus gefragt, weil wir Menschen einfach so unterschiedlich sind und weil es überhaupt keinen Impact hat. Es muss so verständlich und so kinderleicht sein, das es meine Oma verstehen würde, das ist meine Meinung und dann verstehen es auch die Leute und dann bekommen sie es auch nicht in den falschen Hals, weil es einfach jeder weiß, wie es gemeint ist. So viel zu meinem Live Hack oder meinem Live-Beispiel für Fragebogen in Kombination mit dem Pareto-Prinzip.

ich hoffe euch hat das allen gefallen. Denkt ein bisschen drüber nach und sagt mir, wie oft ihr auch das Prinzip schon einsetzt. Danke, ich freue mich sehr und wir hören uns in der nächsten Folge. 

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