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Bugs and Problems – Warum nicht jeder Fehler zu einem Problem werden muss

Im schlimmsten Fall haben Sie an Erfahrung gewonnen!

Quelle: © GVS – stock.adobe.com

Wir Menschen lieben Erfolg. Sowohl im Privat- als auch im Berufsleben. Wir tun doch alles dafür die richtigen Entscheidungen zu treffen, um somit das vom Leben zu bekommen, was wir uns wünschen, oder? 

Und wie gehen wir dann beispielsweise mit Fehlern um?

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Vorbilder

Menschen, die Ihre Träume verwirklicht haben, verfügen über einen wertvollen Erfahrungsschatz. Dieser dient ihnen als Grundlage für alle wichtigen Entscheidungen.

Der Weg zum Erfolg besteht also aus dem Sammeln von Erfahrungen. Diese wiederum entwickeln sich aus Aktivitäten.

Wir müssen also in Aktion treten. Am besten innerhalb der nächsten 72 Stunden. Andernfalls ist unsere Motivation diesbezüglich bereits stark zurückgegangen.

Und wenn was schief geht?

Dann hilft die gesunde Einstellung, dass selbst der schlimmste Fall eine wertvolle Erfahrung darstellt.

Der richtige Umgang mit Fehlern

Ja, Sie dürfen und sollten sogar Fehler machen. Aber nur, wenn Sie sie identifizieren, analysieren und bewerten. Dann haben Sie wertvolle Erfahrungen dazu gewonnen. Wenn Sie Ihre Fehler als rein menschlich verstehen, und sie annehmen, dann freuen Sie sich. Sie sind anderen etwas voraus!

So nutzen Sie Fehler in der Praxis

In der modernen Wirtschaft arbeiten zumeist mehrere Personen an einem Projekt. Die Projektmitglieder verfolgen also das gleiche Ziel. 

Aus diesem Grund sollen alle an einem Strang ziehen. Dazu trägt z.B. regelmäßiger Wissenstransfer unter den beteiligten Kollegen viel bei. Denn dann befinden sich alle auf dem gleichen Stand. Allerdings zählen zu diesem Wissen auch Fehler. Auch sie sollten offen angesprochen werden. So schützt sich das Team davor, einen Fehler mehrfach zu begehen. Das spart Zeit und Geld des Unternehmens. Gleichzeitig kommt man dem Erfolg ein paar weitere Schritte näher.

Beste Entscheidung: sich für Fehler öffnen

Fehler gehören also zum Erzielen Ihres Erfolges dazu. Haben Sie eine Übersicht über Ihre vergangenen Projekte beziehungsweise so etwas wie eine Projekterfassung? Auswertungen und Vergleichswerte? Versuchen Sie sich an Fehler zu erinnern. Tun Sie die Erinnerungen in Ihrem Team kund.

Im besten Fall eliminieren Sie im Team das Gefühl von Scham und des "sich schlecht Fühlens", wenn Fehler passieren.

Denn ansonsten führt das nur dazu, dass sie keiner verantworten will und man sich Fehler gegenseitig zuschiebt. Dabei bleiben sie oft unausgesprochen und sind prädestiniert dafür ein weiteres Mal zu geschehen.

In die Unternehmenskultur etablieren?

Unbedingt. 

Hier ein paar Tipps, um positiv mit Fehlern umzugehen und um das Verständnis aufzubauen, dass sie zum Aufbau wichtiger Erfahrungen beitragen.

  • Informieren Sie Ihre Mitarbeiter als Erste über eine schlechte Nachricht.
  • Weisen Sie Ihre Kollegen darauf hin, dass etwaige Bedenken oder gar Widersprüche gewünscht sind und ausgesprochen werden sollten. Wenn dies geschieht, loben Sie die entsprechenden Mitarbeiter öffentlich dafür.
  • Zeigen Sie denjenigen große Dankbarkeit, die ihre Fehler zügig offenlegen oder schlechte Botschaften überbringen.
  • Wenn Ihnen aber gezielt etwas verschwiegen wird, wenn Fehler unter den Teppich gekehrt werden oder wenn gelogen wird, dann bringen Sie Ihr Missfallen unmissverständlich zum Ausdruck.


Fehler ist nicht gleich Fehler

Fehler kosten Zeit und Geld. Deshalb wird eine offene Fehlerkultur vielleicht auch eher seltener in Unternehmen vertreten. Ein weiterer und vermutlich stark verbreiteter Grund ist aber, dass Fehler, die eigenverschuldet sind, nicht unbedingt für "o.k" durchgehen sollen. Damit meine ich, z.B. durch Müdigkeit, Mangel an Konzentration oder Motivation, entstandene Fehler. Dass man sich darüber nicht wirklich freut, verstehe ich. Dennoch ist es auch hier so: Der Fehler bleibt eine Erfahrung.

Etwas anderes ist es natürlich, wenn trotz Transparenz von Fehlern die gleichen wieder passieren. Werden Erfahrungen wie diese also ignoriert, liegt das vermutlich weniger an der Fehlerkultur an sich. Viel mehr spielt dabei die generelle Zusammenarbeit und Kommunikation eine Rolle.

Irrwege müssen begangen werden, um sich als Irrwege zu erweisen.

(Paul Watzlawick)


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