Brutaler Fokus aus dem echten Leben – Podcast

By Nadya Bujnowski | Podcast-Insights

Was dich in der Folge erwartet:

Erfahre...

  • ...brutalen Fokus!
  • ...wie sich bei Philipp der Fokus von Tag zu Tag so enorm aufgebaut hat
  • ...wie gut es sich anfühlt bzw. anhört, eine so fokussierte Woche gehabt zu haben
  • ...wo die Grenzen beim fokussierten Arbeiten liegen sollten
  • ...was Philipp nach einem so brutalen Fokus tut

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Überblick

Wann hast Du Dich das letzte Mal so RICHTIG produktiv gefühlt?

Meine letzte Woche war derartig produktiv, dass es mir schon fast schwindlig dabei geworden ist.

Was ich dabei beobachtet habe ist echt lustig.

Der einzige Indikator, dass der Tag schon zu Ende ist, waren die Kollegen die nach Hause gegangen sind... ansonsten sind mir die Zeiten wie im Flug vergangen.

Aber wie kommt so etwas zu Stande?


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Transkript

Hallo und einen wunderschönen guten Morgen euch allen wieder!

Ich hatte diese Woche wirklich eine absolut kranke, brutale, kranke, brutale, kranke Fokuswoche! Ich war so fokussiert, so hab ich mich schon lange nicht mehr erlebt. Weil es lag natürlich daran, ein bisschen auch an dem Parkinson-Prinzip, Ich hatte was zu erledigen, was wirklich, wirklich viel war. Also ich musste irgendwas entwickeln, was wirklich viel war, das eine harte Deadline hatte und ich war absolut fokussiert, weil ich es anders auch nicht hingekriegt hätte. Und ich war, also das war wirklich ein so ein Schmerz in mir drin, ein Drang, dass ich das jetzt fertig kriegen muss zu diesem Zeitpunkt, weil es war eine Sache der Ehre am Ende des Tages. Und diese Sache der Ehre, das also sowas motiviert mich dann wieder, wenn ich sage >>nein also das ist, ich weiß es ist jetzt jemand anderem nämlich der, der mir diese Tätigkeit gegeben hat, das ist ihm wirklich wichtig, weil sonst würde die Person gar nicht mich beauftragen, sondern würd’s jemand anderen machen lassen, weil ich einfach dafür bekannt bin, zumindest ist das der Ruf, den ich mir so wünsche, dass ich den hab, aber ich gehe davon aus, dass es von ein paar Kunden habe ich das auch schon so widergespiegelt bekommen, also gehe ich einfach mal davon aus, dass es in dem Fall möglicherweise auch der Fall gewesen sein könnte. Dass man mich einfach im Notfall anruft und es dann auch funktioniert. 

Und das bringt mich natürlich selber in eine Situation mit einem enorm hohen Druck und weil ich diese Erwartungshaltung natürlich auch gerecht werden will. Dann ja auch in der besten Qualität und ich rede ja schon immer darüber, ja man muss jetzt nicht perfektionistisch sein, das muss ja nicht alles 100% sein und genau darauf habe ich mich dann auch fixiert. Also es reichen ja auch diese typischen 98%, haha, typisch sind die 80, aber ich bin da selber natürlich schon mit dem Anspruch noch ein bisschen höher, aber was heißt natürlich, in diesem Fall war ich es auf jeden Fall. Und ich weiß aber, wahrscheinlich waren es wieder nur die 80%, weil ein paar Fehler kommen immer noch, aber mit dem Anspruch natürlich absolut keinen Fehler zu haben.

Jedenfalls wollte ich nicht darüber sprechen, sondern ich wollte darüber sprechen, wie hart ich fokussiert war, weil ich erzähle ja oft auch, dass es wichtig ist, dass man seine Fokusphasen einhält, indem man 20 Minuten, 30 Minuten für Beginner, wirklich mal Handy ausschaltet E-Mails ausschaltet, alles ausschaltet um sich danach wieder zu belohnen und neue Energie zu tanken, für die weiteren 20 oder 30 Minuten. In diesem Fall war es ungefähr so, dass ich naja sagen wir vor der Mittagszeit habe ich noch so jedes Mal wieder gebraucht, um auf die Fokuskurve hochzukommen. Das ist ja auch ein sehr aktuelles Thema in meinen letzten Folgen gewesen. Also man muss auf die Fokuskurve kommen, weil ja natürlich viele Sachen anfallen. Ich meine ich muss diesen Podcast in der Früh produzieren, dann habe ich ja unsere eigenen Marketing-Aktivitäten über die ich mich austauschen muss mit meinen Leuten und dann gibt es auch noch ein bisschen Arbeit die verteilt werden muss und dann gibt es auch noch irgendwie diese 80 E-Mails, die jeden Tag reinkommen, die ich dann in der Früh beantworte, und so zieht sich das natürlich dann schon die ersten zwei Stunden hin, bis ich dann wirklich loslegen kann und langsam ins Thema reinkomme. Dann gibt es Mittagessen und danach geht der Fokus los. Und das war dann irgendwie so, dass ich dann also von 13 Uhr an als es dann richtig losgegangen ist, also die Mittagspause die bringt mich da auch nicht wirklich raus, sondern eigentlich wenn der Fokus sagen wir mal so um halb 11 beginnt, dann steigert sich so peu a peu die Kurve, bis ich wirklich auf naja sagen wir bei 80% bin, dann gehen wir Mittagessen und nach dem Mittagessen geht es dann voll zur Sache. Und in dem Moment, das war jetzt echt lustig, weil die letzten Tage einfach so an mir vorbei gegangen sind, wie ich unser Azubi geht immer so zwischen 16.50Uhr und 17.30Uhr, ich glaube einmal war er sogar bis um 18Uhr da und das schöne ist ja, dass jetzt auch Sommer wieder ist oder, die Tage sind wieder länger geworden und deswegen fällt mir das nicht mehr so auf jetzt, wenn es spät ist, aber der einzige Indikator war dann immer, dass es schon Abend ist, das jetzt der Azubi auf einmal nach Hause geht und mir gewunken hat und ich war einfach so eingesperrt in meinem Büro und habe auf nichts geachtet bis halt dann dieser Zeitpunkt war, wo der Azubi gegangen ist. Dann wusste ich auch jetzt ist es schon wieder Abend und ich war so fokussiert, dass ich nicht mehr was essen wollte, also ich war dann an einem Tag bis 21.30Uhr im Büro, wo wir dann zuhause noch schnell was gegessen haben und an einem Tag war es dann 23.30Uhr und die Zeit ist aber einfach wie am Schlag „Bam, Bam, Bam“ vergangen. Das ist natürlich nicht gesund, also bitte mach das nicht nach, aber es hat mich einfach selber so überrascht, weil ich ja immer von diesen 30 Minuten Fokus-Intervallen spreche und ich hatte in dem einen Fall jetzt einfach mal einen 9-Stunden Fokus ohne Essen zwischendrin. Also von nach der Mittagspause eben bis halb zwölf, nur eine kurze Kaffeepause dazwischen, ein oder zwei, aber selbst das waren keine Pausen sondern das war Kaffee raus lassen und weiter geht’s! 

Und viel Wasser trinken natürlich, ganz wichtig und das muss man dann auch mal weg bringen, aber da gehe ich jetzt nicht so ins Detail, haha. Jedenfalls war es eine brutale Erfahrung und ich weiß, ich brauche jetzt eine Woche davon wieder Pause, also das heißt jetzt nicht, dass ich dann Urlaub machen werde, aber auf jeden Fall wieder langsamer, deswegen werde ich mich am Wochenende ein bisschen noch erholen. 

Jedenfalls brutal! Habt ihr so was auch schon mal erlebt, so enorme Fokusphasen, dass ihr nur noch mitbekommt, wie alle eure Kollegen nach Hause gehen? 

Also auf jeden Fall weltklasse, und ich glaube das Ergebnis kann sich jetzt auch sehen lassen und es ist natürlich zum Endtermin auch fertig geworden und ich glaube es ist richtig gut geworden. Ich bin jetzt mal gespannt, wenn es eingesetzt wird und was dann für ein Feedback kommt. Auf jeden Fall erzählt mir wie eure Fokusphasen gelaufen sind die nächsten Male. Gibt mir einen Like, kommentiert was unter diese Folge und dann hören wir uns morgen wieder !

Ihr Feedback hilft uns sehr, uns auf die wichtigen Dinge zu fokussieren!

About the Author

Ich bin gern mit Menschen in Kontakt, kommuniziere und diskutiere gerne. Die Eigenschaften 'Hilfsbereitschaft' und ein 'Hang zum Verrückt sein' charakterisieren mich ganz gut. Neben meinem Beruf schließe ich gerade meinen MBA ab. Ehrgeizig und offen für neue Herausforderungen bin ich demnach auch, allerdings nicht immer. Denn auch meine Motivation und Produktivität stellen nicht immer einen exponentiellen Graphen dar. Genau deshalb beschäftige ich mich aber so gern mit diesen Themen und teile Erfahrungen, Wissen und Tipps mit allen die das auch wollen :)

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