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Agil oder Wasserfall? – Erfahren Sie worauf es wirklich ankommt!

Projektmodelle bieten uns einen Rahmen zur Projektumsetzung. Den Weg der erfolgreichen Realisierung müssen wir aber selbst gehen.

Quelle: © djama - stock.adobe.com

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Beide Modelle haben ihre Vor- & Nachteile. Agile Projekte können besser auf Änderungen von Kundenanforderungen oder unvorhergesehene Probleme (z.B. bzgl. Funktionalität) reagieren. Dies setzt aber intensive Kommunikation voraus, die nicht bei allen Projektmitarbeitern auf Zuspruch trifft.

Projekte nach dem Wasserfall-Modell hingegen, könnten durchaus an Kommunikation dazu gewinnen. Damit könnte die Entwicklung reibungsloser aufeinander aufbauen. In den allermeisten Fällen wäre das theoretisch auch möglich. Aber wie so viel Anderes auch, hängt das immer von den jeweiligen Personen ab.

Den Fokus richtig setzen

Man wird es wohl selten wirklich allen Projektbeteiligten recht machen können. Doch das sollte auch nicht im Fokus stehen. Projektmodelle geben uns lediglich den Rahmen für den Weg zum erfolgreichen Projekt vor. Wie effektiv wir diesen Rahmen nutzen hängt aber von uns ab.

Unser Optimum bedingt Projekterfolg

Wir sind der entscheidende Faktor. Denn, wir

  • steuern Projekte
  • treffen Entscheidungen
  • setzen die Projektaufgaben um
  • sind für eine reibungslose Zusammenarbeit und einen echten Teamgedanken verantwortlich


Mehr als logisch also, dass unser Optimum auch das Optimum unserer Projekte bedingt. 

Und so holen wir noch mehr aus uns heraus:

Leistungsfähigkeit zu erhöhen bedeutet nicht zwangsläufig mehr zu arbeiten oder Überstunden zu machen. Vielmehr geht es darum, dass jeder einzelne Projektmitarbeiter seine Zeit effektiv einzusetzen weiß. Das klingt easy. Aber wissen Sie in dem meisten Fällen wie Sie Ihre Zeit am effektivsten Nutzen?

Speziell in agilen Projekten liegt die Verantwortung der Entscheidungsfindung nicht vordringlich beim Management, sondern bei den Mitarbeitern, die dem Sachverhalt deutlich näher sind. Sie treffen selbst Entscheidungen.

Gute Entscheidungen setzen jedoch Erfahrungswerte und ein hohes Maß an Transparenz dieser Daten und Informationen voraus, um überhaupt in der Lage zu sein, gute Entscheidungen treffen zu können.

Beginnen Sie damit Ihre eigenen Erfahrungswerte exakt zu erfassen und blicken Sie regelmäßig auf sie zurück. Wir können uns, so gern wir auch wollen, leider nicht alles Wichtige merken, v.a. nicht im Detail! Werden Sie daher akribischer in der Dokumentation Ihrer täglichen Aufgaben. Ganz wichtig ist, dass Sie immer parallel erfassen, also wirklich exakte Daten über beispielsweise Dauer und Fortschritt Ihrer einzelnen Aufgaben.

Vorsicht: Energie nicht verschwenden

Einer der häufigsten Fehler dabei ist, die Zeit- oder Projekterfassung dabei als „lästig“ zu empfinden und es auf das Ende der Woche oder gar des Monats zu schieben. Dann werden Sie sich kaum noch an die entscheidenden Details erinnern können. Schlussendlich bieten Ihnen solche Informationen ebenso wenig Vorteile wie gar keine Informationen. Davon lassen sich weder effektiven Entscheidungen noch Pläne ableiten!

Das Fitness-Beispiel

Es ist ähnlich wie im Fitness: Wer mit seiner Fitness weiterkommen möchte, der braucht seine persönlichen Werte als Orientierung für das weitere Training. Wenn man jedoch nicht erfasst, wie weit und schnell man joggen war, kann man ein Trainingsziel, z.B. einen 10-Km-Lauf innerhalb von 50 Minuten, nicht anvisieren. Wie gut für so mancher, dass es Fitness-Tracker gibt ;)!

Genauso kinderleicht kann auch das Erfassen Ihrer Tätigkeiten und Fortschritte sein. Mit welchem Tool Sie auch immer arbeiten mögen, Hauptsache Sie tun es regelmäßig ;)! Sie nutzen damit quasi Ihre Arbeitszeit doppelt. Sie recyceln die von Ihnen bereits erbrachte Leistung. Damit schaffen Sie sich selbst eine Orientierung und schenken sich gegenüber Transparenz und mehr Erfolg.

Zurück zum Fitness-Beispiel:

Je definierter Sie trainiert sind, desto mehr Vertrauen setzen Andere in Sie, wenn es ums Thema Fitness geht. Ihre Erfahrung macht Sie zum Experten. Ratschläge und Pläne von Experten werden gern angenommen, da sie realistisch sind.

Und so ist es im Projektgeschäft:

Ihre persönlichen Erfahrungswerte machen Sie zu einem immer besseren Experten, der bessere Entscheidungen, Pläne und Ratschläge geben kann. Das Vertrauen wächst, und damit der Erfolg!

Darauf kommt es also wirklich an

Holen Sie das Beste aus sich und dem gesamten Team heraus! Machen Sie Ihre Erfahrungswerte transparent, um sich daran zu orientieren. Notieren Sie Einzelheiten und Fortschritte. Schreiben Sie sich Lösungen und Fehler auf, um sie mit dem Team zu teilen. Jeder kann davon profitieren und dadurch besser werden. Damit sich die Pflege Ihrer Daten lohnt, blicken Sie regelmäßig auf sie zurück, ziehen Sie Schlüsse daraus und erinnern Sie sich an Details. Verwenden Sie das Wissen auch für Ihre Tagesplanungen. Wann sind Sie am produktivsten? Wann liegen Ihnen kreative oder komplexe Aufgaben besser? Wo verlieren Sie Zeit? Sie werden so viel mehr über sich erfahren, wodurch Sie fast automatisch effektiver und erfolgreicher werden.

Sie und Ihr Team

Denken Sie dabei auch immer an das gesamte Team. Denn Projekterfolg ist Teamarbeit. Je besser sich die einzelnen Mitarbeiter kennen und einschätzen können, desto besser wird sich auch jeder Team- und Projektleiter bei Plänen und Entscheidungen orientieren können. Je realistischer und zutreffender diese Entscheidungen sind, desto höher werden Verlässlichkeit, Vertrauen und Zufriedenheit im Team. Ein solch fittes Team erhöht den Erfolg Ihres Projekts massiv.

Weiterführende Literaturempfehlung

Wenn Sie sich des Weiteren für das Führen von Projekten interessieren, empfehle ich Ihnen wärmstens auf dem Blog von Frau Bianca Fuhrmann (Expertin für Führungskräfte in der Welt von IT-Projekten) vorbeizuschauen! Frau Fuhrmann bietet wertvollen Input und entlockt einem gerne auch mal ein Schmunzeln. Ich schätze ihre eigene, erfrischende Art. Und Sie?

Hier geht’s zum Blog von Bianca Fuhrmann

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